BV Narayana Maharaja

Im Februar 1947 hatte er die erste Begegnung mit seinem Gurudeva in Śrī Navadvīpa-dhāma (Westbengalen). Er war von seinem Dorf aus dort hin gereist, nachdem er einen Schüler von Śrīla Bhaktisiddhānta Sarasvatī Ṭhākura namens Śrīla Narottamānanda Brahmacārī getroffen hatte, der in der Gegend unterwegs gewesen war, um die Lehren von Śrī Caitanyadeva zu predigen. Bereits nach den ersten Gesprächen mit diesem Gottgeweihten war er von der überragenden Bedeutung der Philosophie überzeugt, die von den Ācāryas in der Linie von Śrīla Rūpa Gosvāmī Prabhupāda gelehrt wurde, und innerhalb weniger Tage verließ er sein Zuhause, um der Mission seines spirituellen Meisters zu folgen und ihr sein Leben zu widmen.

Er erreichte Śrī Navadvīpa-dhāma, als gerade der alljährliche Parikramā stattfand, und schloss sich dort den Gottgeweihten an. Am Ende dieser Veranstaltung zu Gaura-pūrṇimā erhielt er von Śrīla Keśava Mahārāja sowohl die Harināma- als auch die Gāyatrī-Einweihung und bekam den Namen Śrī Gaura Nārāyaṇa. Sehr bald darauf verlieh ihm sein Gurudeva darüber hinaus den Titel Bhakta-bāndhava, was „Freund der Gottgeweihten“ bedeutet, denn er war fortwährend damit beschäftigt, allen Vaiṣhṇavas in äußerst zuvorkommender Weise zu dienen.

Im Laufe der folgenden fünf Jahre unternahm er mit Śrīla Keśava Mahārāja viele Predigtreisen durch ganz Indien, und zu Gaura-pūrṇimā im Jahre 1952 gewährte ihm sein geliebter Gurudeva die Initiation in den heiligen Stand des Sannyāsa. 1954 übergab ihm Śrīla Keśava Mahārāja die Leitung des kurz zuvor neu eröffneten Tempels in Mathurā, der Śrī Keśavajī Gauḍīya Maṭha.

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Sadhu-Sanga

Srila Rupa Gosvami definiert in seinem Bhakti-Rasamrta-Sindhu, welche Art von Gemeinschaft wir aufsuchen sollten.

Er sagt, dass wir mit Geweihten Gemeinschaft pflegen sollten, die weitaus fortgeschrittener sind als wir, die weichherzig sind und in der Gemütsstimmung des Dienstes zu Krishna vertieft sind, nach der wir streben.

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