Was ist die Notwendigkeit, für Krishna Hinausgehen um die Kühe zu weiden? Weil es keine gefährlichen Tiere in Vrindavans Wäldern gibt, und weil es dort eine Unmenge von frischem Gras gibt, brauchen die Kühe niemanden, der sie irgendwohin nimmt – sie können unabhängig dorthin gehen. Es gibt so viele schöne und entzückende Teiche und Seen dort, wie Radha-Kunda, Syama-kunda, Kusuma-sarovara und Manasi Ganga. Sie haben alle anziehende Wellen und viele Bienen schwärmen hierhin und dorthin und solch wundervolle Vögel wie Schwäne, die glücklich auf ihren Seen schwimmen. Die manjaris der Blumen sind mit soviel Süße ausgestattet, dass die Bienen sie niemals verlassen können. Das Wasser der Teiche ist so rein, dass Sri Krishna, die sakhas und alle Kühe von ihnen trinken. Am Kusuma-sarovara sind auch so viele Lotusblumen an diesem wundervollen Ort, dass sogar der leichte Wind davon verrückt wird und sich von einer Seite zur anderen bewegt wie eine berauschte Person.

Die Yamuna ist auch zu allem in Vrindavan angezogen und zwar deshalb, weil sie es nicht mag nach draußen zu gehen. Sie bewegt sich sehr langsam in einer geschwungenen Linie. Dort in Vrndavan arrangiert Vrinda devi alles was benötigt wird für die Spiele von Sri Sri Radha und Kṛṣṇa. Nicht nur sind alle Flüsse und Teiche klar und süß, sondern auch der Sand an ihren Ufern ist sehr weich und duftend. Es gibt hier so viele Arten von Bäumen und Weinreben wachsen an diesen Ufern und diese Bäume, wie Kadamba, haben schöne Blumen die die Atmosphäre durchduften und jeden glücklich machen. Obwohl es keine Schlangen, keine Tiger und keine Bären in Vrindavan gibt, würden sie alle wenn sie da wären ihre Doppelzüngigkeit und ihren Zorn verlieren und würden mit anderen Tieren in Liebe und Zuneigung zusammenwohnen. Sogar Schlangen und Mungus und Tiger und Bären würden ihre natürliche Feindschaft vergessen. Sie würden Freunde sein und sich gegenseitig umarmen. Solch eine Atmosphäre ist in Vrindavan und Krishna genießt alle diese Aspekte Vrindavans, er benutzte das Weiden der Kühe als Ausrede um hinauszugehen.

Die weiblichen und männlichen Papageien formen ihre eigenen Gruppen. Die männlichen Papageien (shuka) sind in Krishnas Gruppe und die Saris, die weiblichen, sind auf der Seite von Srimati Radhika. Der männliche Papagei beschreibt Krishna als Madana-mohan – Er ist so wunderschön, dass er sogar den Liebesgott selbst anzieht. Der Papagei auf der Seite von Srimati Radharani sagt, “Nein – Krishna kann nur jemanden anziehen, wenn Srimati Radharani mit Ihm zusammen ist. Sie ist Madana Mohana Mohini. Wenn sie nicht mit Ihm zusammen ist, ist er nur Madana.

Er wird vom Liebesgott verwirrt.” Wenn der männliche Papagei sagt, “Mein Krishna hat den Govardhana hochgehoben,” antwortet der weibliche Papagei,” der einzige Grund warum Krishna den Govardhan hochheben konnte war, dass Srimati Radhika mit Ihm dort war.” Sie ist die Kraft (shakti) in Krishna. Aus diesem Grund war er fähig den Govardhana hochzuheben.” Wenn der männliche Papagei immer wieder versucht und sagt, “Krishna ist sehr schön- Sein Kopf ist dekoriert mit einer Pfauenfeder,” antwortet der weibliche Papagei, “Ja, Er trägt eine Pfauenfeder nur weil der Name meiner Radha darauf zun sehen ist”. Der männliche Papagei sagt,” Krishnas Pfauenfeder lehnt sich auf die linke Seite,” und der weibliche Papagei antwortet, “Ja, das ist so, weil sie sich zu Radhas Füßen niederbeugen will.” Diese wundervolle Konversation findet in Vrindavan statt.

Genauso wie die Vögel streiten, streiten sich auch manchmal Sri Krishna und Srimati Radharani – und Srimati Radharani besiegt alle Argumente Krishnas. Manchmal geht Krishna zu dem Haus von Srimati Radharani und klopft an die Tür. Sie fragt, “wer ist da?” Krishna sagt, “Es ist Hari.” Radhika, die denkt dass Hari Affe oder Löwe bedeutet, antwortet lachend, “was ist der Nutzen von einem Affen oder einem Löwen hier? Willst Du mich kratzen? Du solltest schnell wegrennen in einen dunklen Wald. Wir haben hier alle Angst vor Löwen und Affen.” Dann antwortet Krishna, “Ich bin Krishna.” Das Wort Krishna bedeutet auch schwarze Schlange. Radhika sagt deshalb,” Wenn Du Krishna bist, eine schwarze Schlange, warum bist du dann hier? Willst Du mich beißen? Geh in den Wald. Du hast hier keinen Nutzen.” Krishna antwortet, “Nein, ich bin Cakri.” Cakri bedeutet auch Töpfer. Deshalb sagt Radhika, “wir brauchen hier keinen Töpfer. Kein Hochzeitsfest wird in meinem Haus abgehalten. Bring Deine Tontöpfe zu einem Ort, wo eine Hochzeit gefeiert wird.”

Published by BaladevDas

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