Die Lehren der Vedas

Wir können daher nicht erwarten, Wissen oder Veda mit unseren unvollkommenen Sinnen zu erwerben. Auch können wir mit all diesen Unzulänglichkeiten des bedingten Lebens niemandem vollkommenes Wissen vermitteln. Noch sind wir selber vollkommen. Aus diesem Grund nehmen wir die Vedas so an wie sie sind.

Der Homo Vegetus

Das Wort Vegetarier, das im Jahre 1842 von den Gründern der Britischen Vegetarischen Gesellschaft geprägt wurde, hat seine Wurzel in dem lateinischen Wort vegetus – unversehrt, gesund, frisch oder kräftig, wie in homo vegetus – ein geistig und körperlich gesunder Mensch. Die ursprüngliche Bedeutung des Wortes beinhaltet eine philosophisch und moralisch ausgeglichene Lebenseinstellung, weit mehr […]

Der menschliche Körper

Wir müssen das Neue Jahr in solcher Weise feiern, dass sich unsere Hingabe täglich steigert. Wir müssen wissen, dass wir nicht dieser grobe oder feine Körper sind – unser Verstand, unser Ego und unsere Intelligenz. Wir sind jenseits all dieser Dinge; wir sind geistige Seelen, Teil und Teilchen des Höchsten Herrn. Wir müssen hinter uns lassen, was letztes Jahr geschah und in diesem Jahr neu beginnen. Unsere Hingabe muß stärker werden.

BV Narayana Maharaja

Als einfacher Diener der Śrī Gauḍīya Vedānta Samiti begann Śrīla Nārāyaṇa Mahārāja in diesem Zeitraum die Organisation des jährlichen Kārttika Vraja Maṇḍala Parikramā, was er bis zu seinem Verscheiden fortführte. Sein Gurudeva hatte Śrīla Nārāyaṇa Mahārāja darum gebeten, die Bücher von Śrīla Bhaktivinoda Ṭhākura aus dem Bengali in seine Muttersprache Hindi zu übersetzen. Er erfüllte diese Bitte durch die Übersetzung der bedeutendsten Werke wie z. B. ›Jaiva Dharma‹, ›Caitanya-śikṣāmṛta‹, ›Bhakti-tattva-viveka‹ und ›Vaiṣṇava-siddhānta-mālā‹, um nur einige zu nennen. All diese Bücher wurden und werden weiterhin von seinen Anhängern auch ins Englische übersetzt. Zu Lebzeiten hielt er in ganz Indien Vorträge auf Hindi, Bengali und Englisch.

Vaishnava-Sampradayas

In der Bhagavad-gita betont Sri Krishna die Wichtigkeit der Einhaltung des Systems der Schülernachfolgen für die Erhaltung der Reinheit spirituellen Wissens und ihrer Vermittlung.

In diesem Universum existieren vier Vaishnava-sampradayas oder echte Schülernachfolgen. Die erste ist die Brahma-sampradaya oder Schule in der Nachfolge von Lord Brahma, dem Schöpfer des Universums. Die zweite kommt von Lord Shiva, dem Zerstörer des Universums und wird Rudra-sampradaya genannt. Die dritte kommt von Lakshmi, der Glücksgöttin und ständigen Gefährtin von Sri Vishnu, dem Erhalter des Universums. Und die vierte kommt von den vier Kumaras.